Optimale Luftfeuchtewerte für Holz und Holzprodukte

Holz im richtigen Klima lagern und verarbeiten.

Für die hochwertige Erzeugung und Weiterverarbeitung von Holz sind die raumlufttechnischen Bedingungen, insbesondere die optimale Luftfeuchtigkeit enorm wichtig.

Holz und dessen Produkte sind „hygroskopisch“. Darunter versteht man die Eigenschaft, Umgebungsfeuchte aufzunehmen und diese wieder abgeben zu können. Ähnlich wie ein Schwamm, nimmt Holz Wasser bzw. Wasserdampf auf, bis sich für das Holz eine optimale Materialfeuchtigkeit eingestellt hat.

Durch den Transportweg bei der Anlieferung kann das Holz bereits seine optimale Feuchtigkeit verloren haben. Materialverpackungen und Folien schützen hier leider kaum vor Austrocken des Holzes. Ist das zu verarbeitende Material gestapelt, dann

kann es Wochen dauern, bis das Holz wieder die Umgebungsluftfeuchte angenommen hat. Dass aber auch nur, wenn eine ideale Luftfeuchtigkeit für Holz in Ihrem Lager und Fertigung herrscht.

 

Welche Nachteile entstehen bei zu geringer Luftfeuchtigkeit?

  • Im zu trockenen oder unterschiedlichen Fertigungsklima können Fehler bei der Beschichtung und Lackierung mit Lösemittel- oder Wasserlacken entstehen.
  • Schwundrisse, Furnierbrüche und erhebliche Spaltmaße.
  • Zerspanungsprobleme und eine Reduzierung der Maschinentaktzeiten.
  • Erhöhtes Staubaufkommen durch die statische Aufladung der Raumluft. Maschinen verschmutzen, bzw. können durch Staubanhaftungen ihre Fertigungsqualität und Toleranzen nicht einhalten.
  • Trockene Augen, trocken Schleimhäute und schweres Atmen sind nur die Symptome. Problematisch wird es dann, wenn durch die statische Aufladung auch Bakterien und Viren in der „Schwebe“ gehalten werden und so an der fehlenden Schleimhaut in das Lungengewebe eindringen kann. Ein erhöhter Krankenstand ist dann die Folge. Da solche Werte aber nur schwierig ermittelt werden können, werden sie oft vernachlässigt und übersehen. Drücken sich aber in puncto Wirtschaftlichkeit und Motivation negativ aus.

Absauganlagen sorgen zusätzlich für einen Luftaustausch, der durch das Nachheizen für noch geringere Luftfeuchtewerte sorgt. Zudem entziehen die Stäube und Holzspäne weitere wichtige Prozente der Luftfeuchtigkeit, die ohne eine dementsprechende und kontinuierliche Luftbefeuchtung nie erreicht und gehalten werden kann.

 

Welche Kosten können eingespart werden?

  • Gleichbleibende Qualität,
  • weniger Nachregulierung,
  • weniger Reklamationen,
  • weniger Material,
  • weniger Lacke bei feuchter Oberfläche,
  • weniger Abfälle,
  • weniger Krankheitsfälle,
  • dadurch weniger Maschinenausfall

= 2% Ihrer Herstellungskosten

 

Bei einem Unternehmen mit 2 Millionen Euro/Jahr an Herstellungskosten, wären das 20.000 Euro Einsparungspotenzial.

Eine Luftbefeuchtungsanlage von AFT könnte jedoch für weniger als 20.000 Euro errichtet werden.

Somit ergibt sich eine Amortisation von unter einem Jahr.

Sprechen Sie uns einfach an, damit wir gemeinsam eine optimale Lösung für Sie finden!

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