Dann sind Luftbefeuchtung und Luftentfeuchtung ratsam

Um ein angenehmes und gesundes Raumklima zu schaffen, ist die Ausgewogenheit der beiden Protagonisten ‘Luftbefeuchtung’ und ‘Luftentfeuchtung’ von großer Wichtigkeit. Ist einer der Parts zu hoch oder zu niedrig, drohen nicht nur Gesundheitsrisiken, sondern obendrein Schäden in der Bausubstanz. Hier erfahren Sie, in welchen Fällen das Befeuchten oder das Entfeuchten ratsam ist und wie sich falsche Werte der Luftfeuchte auswirken können.

Auswirkungen von zu feuchter oder zu trockener Raumluft

Jedwede Raumluft beherbergt ein bestimmtes Raumklima, welches durch Raumtemperatur und vorherrschende Luftfeuchtigkeit geprägt wird. Doch die klimatischen Bedingungen lassen sich durch Luftbefeuchtung oder Luftentfeuchtung beeinflussen und zu optimalen Umgebungswerten gestalten. Zu trockene Raumluft kann durch exakt austarierte Luftbefeuchtungsanlagen verbessert werden, wohingegen eingesetzte Entfeuchter der Luft zu hohe Feuchtigkeitswerte entziehen. Je nach vorhandenem Raumklima sind beide Verfahren lohnenswert.

Ist die Umgebungsluft zu trocken, werden diese ungünstigen Faktoren gefördert:

  • Austrocknung der Schleimhäute
  • Entstehung von Atemwegserkrankungen
  • Hohe Staubbildungen
  • Bildung elektrostatischer Aufladungen

Diese negativen Auswirkungen zu trockener Luft belasten die Produktivität sowie die Arbeitssicherheit und stellen enorme Risiken für die Gesundheit dar.

Ebenso ungünstig wirkt sich zu feuchte Raumluft aus, denn sie kann diese negativen Umstände hervorrufen:

  • Schimmelbildung an Mauerwerk und Inventar
  • Unangenehme Gerüche und Schädlingsbildung
  • Förderung von Atemwegserkrankungen durch Schimmelsporen
  • Verursachung von Allergien

Die Berufsgenossenschaften empfehlen für Arbeitsräume und Produktionsbereiche eine Luftfeuchte, die zwischen 45 und 65 Prozent liegt – was gleichwohl für private Räume anzuraten ist. Die angegebene Spanne der Prozentwerte verrät schon, dass es Unterschiede bezüglich der jeweiligen Räumlichkeiten oder Bereiche gibt. Hinzukommt, dass die Substanz des Gemäuers und etwaige feuchte Ausströmungen – wie zum Beispiel durch produzierten Wasserdampf oder körpereigene Ausdünstungen – eine Rolle spielen.

So verträgt ein gefliestes Badezimmer einen höheren Luftfeuchtigkeitswert, als ein Wohnzimmer, wo etwa 50 Prozent relative Luftfeuchte optimal sind. Ein geschlossener Arbeitsbereich, in welchem sich viele Menschen aufhalten und durch deren Atemluft stetig Feuchtigkeit ausstoßen, kann sich schnell zu hohe Luftfeuchte entwickeln, was einer Luftentfeuchtung bedarf. Auch im Schlafzimmer kann ein Luftentfeuchter eine ideale Lösung sein, denn nachts dünstet der Körper rund 2 Liter Schweiß aus, der bei geschlossenem Fenster feucht in der Raumluft hängen bleibt und die Bildung von Milben begünstigt.

 

Fazit zum Optimum von Luftbefeuchtung und Luftentfeuchtung

Sowohl die Luftbefeuchtung als auch die Luftentfeuchtung sind Fachthemen, die bestenfalls von Experten beurteilt werden, um tatsächlich optimale Werte zu erzielen.

Zwar gibt es Bereiche, in welchen es auch für Laien naheliegend ist, ob befeuchtet oder entfeuchtet werden sollte. Dazu zählen beispielsweise Keller und Schwimmbäder, die oftmals eine Luftentfeuchtung benötigen – sowie Produktionsbereiche und beheizte Wohnungen oder Büros im Winter, die aufgrund zu trockener Raumluft Befeuchtungsverfahren empfehlenswert machen. Nichtsdestotrotz sind die klimatischen Bedingungen in Räumlichkeiten eine oft unterschätzte Thematik, die meist erst dann an Bedeutung gewinnt, wenn sich bereits Schäden oder Gesundheitsrisiken eingestellt haben.

Nehmen Sie die fachkundige Beratung unserer Spezialisten von AFT gerne in Anspruch, um die Notwendigkeit von gesunder Luftbefeuchtung oder Luftentfeuchtung in Ihren Räumlichkeiten optimal zu beurteilen!

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