Für die Ausstellung sowie die Lagerung von Kunstgegenständen ist eine exakte Temperatur und Luftfeuchtigkeit enorm wichtig.

 

luftbefeuchtung-museumDie aus Papier oder Holz gefertigten Objekte sind hygroskopisch (sind in der Lage Wasserdampf in Form von Luftfeuchtigkeit aufzunehmen), das heißt sie versuchen sich permanent an die umgebenen klimatischen Bedingungen anzupassen. Dabei nehmen sie Feuchtigkeit auf und geben sie wieder ab. Bei jedem Wechselspiel ändert sich auch die Struktur. Holz und Papier verformen sich unterschiedlich, sowie die Lacke und Farben auf dessen Oberfläche. Die Haftung nimmt kontinuierlich ab – Partikel lösen sich.

Museumsausstellungen wirken besonders strapazierend auf die Objekte, da Besucher für permanente klimatische Veränderungen sorgen. Gerade im Winter, wenn durch feuchtes Schuhwerk oder Kleidung, selbst die Atmung der Besucher die Raumluftfeuchte rapide ansteigen lässt und somit beeinflusst. Nach Beendigung der Besuchszeiten fällt die Luftfeuchtigkeit wieder und das raumklimatische Wechselspiel beginnt von neuem.

12% relative Feuchte und weniger bewirken ein nahezu restloses Austrocknen der Ausstellungsstücke. Spalten, Risse und abbröckelnde Beschichtungen sind die Folge.

 

Projekte im Bereich “Luftbefeuchtung im Meuseum”

  • Steinway & Sons Flügel, Ausstellung
  • Körperwelten, Plastinierung
  • Museumslandschaft, Hessen
  • Otto Heuss, Klaviaturen
  • Habermaß, Musterausstellung